Legales Auto-Tuning für Bastler

Das sogenannte Auto-Tuning ist zu einem beliebten Hobby für junge Fahrer geworden und kann, wenn man einige KFZ-Kenntnisse beherrscht, die Motorleistung um einiges erhöhen. Der Wunsch nach einem immer schneller und noch schnelleren Fahrzeug kann jedoch schnell zur Gefahr werden, wenn man es nicht richtig umbaut beziehungsweise die illegalen Wege des Tunens wählt. Es gibt jedoch auch einige legale Varianten, um ein schnelleres Auto zu bauen, welches anschließend auch durch die Einhaltung der Gesetze durch den TÜV kommt und legal auf den Straßen unterwegs sein darf.

Die Grundvoraussetzungen

Voraussetzung dafür sind selbstverständlich einige Kenntnisse und ein Auto. Wer ersteres nicht besitzt, sollte deshalb einen Fachmann um Hilfe bitten, um sich und anderen Verkehrsteilnehmern einer großen Gefahr auszusetzen. Das grundlegende Auto darf hierfür bekommt man preisgünstig bei einem Online-Autohaus, welches Gebrauchtwagen anbietet. Unter www.autoda.de findet man eine Vielzahl an Modellen, die sich eignen, um ein Tuning vorzunehmen.

Wer also zusätzliche Teile in sein Auto einbaut, braucht eine sogenannte allgemeine Betriebserlaubnis, eine ABE, um dies zu tun.

Eine Möglichkeit des Tunens

Ein Weg, um das Auto zu tunen, ist der Einbau eines anderen Chipsatzes zur Motorsteuerung. Diese gilt als recht einfach und erhöht legal die Motorleistung und somit die Schnelligkeit des Wagens. Selbstverständlich kann man diese Leistung jedoch nicht ins Unermessliche steigern, da irgendwann die Technik dies nicht zulässt und man somit auch keinesfalls einen TÜV bekommt.

Beim Einbau eines Chipsatzes muss jedoch auch das Getriebe verändert werden, denn wenn die Motorleistung erhöht wird, kann das Auto zwar schneller beschleunigen, aber zwangsläufig nicht schneller fahren. Dazu müssen vorher noch die Übersetzungsverhältnisse des Getriebes angepasst werden.

TÜV und Versicherung müssen informiert werden

Außerdem gibt es weitere Varianten, um sein Auto legal schneller werden zu lassen. Egal ob ein einfacher Seat Gebrauchtwagen oder ein sportlicher Audi, wer die entsprechenden Kenntnisse besitzt, kann diese nutzen, um sein Auto zu „frisieren“, wie man es in der Szene bezeichnet. Jedoch sollte dabei der TÜV nach getaner Arbeit sein Siegel darunter setzen.

Die Veränderungen müssen nämlich in den Fahrzeugpapieren vermerkt werden, deshalb muss dem TÜV alles Veränderte aufgelistet werden mit entsprechenden Zulassungsnummern. Wenn die Änderungen auch durch den TÜV abgesegnet wurden, so werden diese in den Fahrzeugpapieren ordnungsgemäß vermerkt und man kann mit dem neuen Flitzer in den Straßenverkehr.

Trotzdem sollte man solche Veränderungen auch mit seiner Versicherung absprechen, da sich das Tunen des eigenen Autos auf die Versicherungskosten auswirken kann.

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