Arbeitsbekleidung

Viele Berufsgruppen sind an der unterschiedlichen Arbeitsbekleidung zu erkennen, die meist einen traditionellen Ursprung haben. In Berufen die mit Lebensmitteln oder dem Gesundheitswesen besteht die Arbeitsbekleidung meist aus weißen oder sehr hellen Stoffen. Weiß ist schon immer ein Zeichen für Sauberkeit und Hygiene gewesen. Die Arbeitsbekleidung dieser Berufsgruppen ist meist aus Stoffen hergestellt, die sich in der Waschmaschine bei 95° C waschen lassen, was gerade in der Medizin oder im Lebensmittelbereich nicht unerheblich ist.  Neben Sauberkeit und Hygiene spielt bei der Arbeitsbekleidung aber vor allem die Sicherheit eine wichtige Rolle. Zu einer sicheren Ausstattung gehören neben Jacken und Hosen auch Sicherheitsschuhe und Handschuhe. Selbst ein Helm wird von den Berufsgenossenschaften für verschiedene Arbeiten vorgeschrieben. Die Genossenschaften können bei einem Arbeitsunfall, bei dem keine oder unzureichende Arbeitsbekleidung getragen wird, die Zahlung verweigern. Besteht eine Verpflichtung auf angemessene Arbeitsbekleidung, kann der Arbeitgeber bei Nichteinhaltung seinem Angestellten den Arbeitsantritt verweigern. Selbst arbeitsrechtliche Konsequenzen können ausgesprochen werden.  In einigen Berufen werden die Arbeitnehmer vom Unternehmen mit Arbeitsbekleidung ausgestattet. Dies ist oft in der Gastronomie oder Hotellerie aber auch im Handel der Fall. Die Arbeitgeber wünschen bei ihrem Personal ein einheitliches Erscheinungsbild. Die Arbeitsbekleidung muss beim Verlassen des Unternehmens meist wieder zurückgegeben werden. Wird vom Arbeitgeber keine Kleidung gestellt und muss vom Arbeitnehmer selbst bezahlt werden, können die Kosten für die Arbeitsbekleidung in der jährlichen Steuerrückerstattung geltend gemacht werden.

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