Fair und anziehend

Gerade auch junge Leute entdecken sie. Sich bequem zu kleiden, dabei auf soziale Aspekte zu achten, ist längst bei der jungen Generation ein Thema. Denn anziehende Fair Trade Kleidung wird immer beliebter. Generation Nachhaltigkeit, das wäre ein wenig euphorisch formuliert, aber gerade auch junge Leute machen sich Gedanken um die Zusammenhänge zwischen ihrem Kleiderkonsum und den Produktionsbedingungen ihrer Garderobe. Zum Glück passen soziales Bewusstsein und modische Klamotten hervorragend zusammen. Immer mehr Bekleidungsunternehmen haben verstanden, dass ihre Kunden nach Sozialstandards fragen, zumindest ein Teil von ihnen.

Es hat sich viel getan in dieser Beziehung. Und anziehende Fair Trade Kleidung erlebt eine Renaissance nach ihren zaghaften Anfängen vor etwa dreißig Jahren, oder vielleicht sollte man besser sagen: Langsam entwickelt sich das Bewusstsein, dass fair hergestellte und gehandelte Bekleidung allen Menschen hilft. In den Herstellungsländern werden Sozialstandards eingehalten, die ein würdiges Leben der Angestellten garantieren. Akzeptable Löhne, keine Kinderarbeit, manchmal gibt es auch Sozialprojekte, in die die ganze Familie involviert ist. Fair Trade Kleidung wird sowohl von kleineren Anbietern als auch großen Modekonzernen präsentiert. Viele Designer haben das Thema Fair Trade Kleidung für sich entdeckt. Häufig wird Ökomode unter Fair Trade Bedingungen hergestellt, und es passt: Ökologisch sinnvoll und sozial fair, das ist das Optimum. Mit Phantasie und Enthusiasmus wird Fair Trade Kleidung gestaltet. Die Strickmütze aus Nepal wird salonfähig gemacht, der Poncho aus den Anden ein hippes Trendteil. Innovative Kreationen entstehen und Streetwear wie Businesskleidung kann man in Fair Trade Qualität kaufen. Es ist eben doch so, dass, wie schon Plato behauptete, das Schöne und das Gute zusammengehören.

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