Trocken und lecker

Schon in der Frühzeit haben Menschen lernen müssen, ihre Nahrung haltbarer zu machen, um sie vor den Einflüssen von Witterung und Zeit zu bewahren. Das Trocknen hat sich dabei gut bewährt. Wird Obst, Fisch oder Fleisch in der Sonne oder in einem Ofen gedörrt und getrocknet, wird es viel widerstandsfähiger gegen den Zahn der Zeit. Wasser begünstigt das Wachstum von Bakterien, also lässt sich dieser Effekt vor allem auf den Entzug des Wassers zurückführen. Weitere Faktoren bei der Herstellung von Trockenfleisch sind der Einsatz von Salz oder Gewürzen. Viele Gegenden haben noch heute ihre eigenen, teils seit Jahrhunderten überlieferten traditionellen Rezepte und sind auf ihr Trockenfleisch stolz.

In der Schweiz gibt es Rezepte, deren Ursprung man genau zurückverfolgen kann, und dasselbe gilt auch für amerikanische oder afrikanische Spezialitäten aus getrocknetem Fleisch, die man dort vielfach fast überall unter verschiedenen Namen kaufen kann. So versprechen feine Streifen oder Häppchen von getrocknetem Rind-, Geflügel- oder Schweinefleisch als Pemmikan, Biltong oder Beef Jerky Genuss der gesunden Art. Bei dem aromatischen Dörrfleisch ist man sicher, dass man keine Zusätze zu sich nimmt, wie sie beispielsweise in Hackfleisch oder Wurstwaren enthalten sind. Seit einigen Jahren gibt es Beef Jerky auch in Europa zu kaufen, und seither erfreut es sich als Snack und herzhafte Zwischenmahlzeit wachsender Beliebtheit. Nicht jede Sorte Beef Jerky kann man im Supermarkt kaufen, aber es gibt ja das Internet. Hier kann man auf den Seiten der Hersteller aus der breiten Palette der Angebote in aller Ruhe die aussuchen, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

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