Bestseller in Zweitstellung – Von Marketingstrategien

Das Aufstellen von Displays gilt als eine Maßnahme der Verkaufsförderung. Es soll besonderes visuelles Gewicht auf ein Produkt oder eine Produktpalette legen. Ein einfaches Beispiel dazu: Hat ein bekannter Autor ein neues Buch veröffentlicht, so ist beinahe davon auszugehen, dass Buchhandlungen und auch Bibliotheken ein Display aufstellen werden, um den Verkauf des Buches anzukurbeln. Zum einen dient es in diesem Fall der besonders einfachen und schnellen Lokalisierung des Produktes.

Der bereits im Voraus informierte und daher zielstrebige Kunde muss also nicht lange suchen, bevor er den Autor und sein Buch entdeckt. Zum anderen zieht ein Display auch bisher uninformierte Kunden an und weckt ihr Interesse. Das Display ist häufig farblich dem Buchcover sehr nahe oder stellt den Autor oder das Thema des Buches direkt in den Mittelpunkt. Wie man sich vorstellen kann, gibt es für jeden denkbaren Zweck ganz unterschiedliche Displaysysteme, die nicht selten auch Sonderanfertigungen sind. Es kann im Übrigen durchaus sein, ja es ist sogar gar nicht unwahrscheinlich, dass der künftige Besteller auch seinen ganz „regulären“ Platz im Regal, etwa in der alphabetischen Sortierung einnimmt. Er ist also in der Verkaufsfläche zweimal vertreten. Man spricht deshalb bei einer Auslage in einem Display häufig auch von der Zweitstellung eines Produktes. All das dient dem Zweck, den Verkauf eines Produktes zu fördern.

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