Das perfekte Simulieren eines Prozesses

Die Computerbranche erlebt einen seit Jahren anhaltenden Boom, der kaum nachlässt. Ganz im Gegenteil, es scheint sich der Effekt der Computerrevolution Jahr für Jahr zu potenzieren. Ein Grund für das anhaltende Wachstum ist das gewaltige Innovationspotential und die große Kreativität einzelner Köpfe, ganzer Unternehmen und letztlich der ganzen Branche. So kommt es, dass Software und Programme immer leistungsfähiger werden und immer komplexere Thematiken behandeln und bearbeiten können. Mittlerweile lassen beinahe alle Abläufe und Prozesse in der realen Welt virtuell anhand von spezieller Software simulieren. Man denke nur an die höchst komplexen Programme, mit denen etwa Krankenhäuser ihren Alltag managen.

Die Bettenbelegung, die Auslastung der Operationsräume und die Arbeitspläne für das Personal. Theoretisch kann man all das über eine Software abwickeln. Mehr noch, diente ein Computer früher möglicherweise eher dazu, Arbeitsabläufe nachträglich zu erfassen und zu archivieren, so ist heutige, moderne Software so konzipiert, dass sie zum eigentlichen Prozess wird. Warenwirtschaftsprogramme sind ein gutes Beispiel dafür. Auch im Bereich Facilities Management ist ein so genanntes CAFM System längst mehr als eine Art virtuelle Assistenz, wenngleich die wörtliche Übersetzung computerassistiertes Facilities Management lauten mag. Nein, inzwischen übernimmt das Programm die eigentliche Aufgabe und verfügt über zahlreiche Schnittstellen zur wirklichen Welt. Da beim Facilities Management, insbesondere größerer Firmen oder Institutionen bald täglich Reparaturen anfallen, könnte eine solche Schnittstelle so aussehen, dass jede Reparaturarbeit direkt eine öffentliche Ausschreibung wird, für die Handwerker oder andere Dienstleister ihr Angebot abgeben können. Dann kann – immer noch innerhalb des Programmes – das günstigste Angebot ausgewählt und direkt die Auftragsbestätigung zugeschickt werden.

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