Rürup Rente – Die Kehrseite der Medaille

Zu den Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge zählt neben der Riester Rente auch die Rürup Rente. Wie bei der Riester wird auch die Rürup Rente durch staatliche Zulagen gefördert. Die Rürup Rente ist deshalb so attraktiv, da sie von so gut wie jedem abgeschlossen werden kann, man keinen monatlichen Mindestbeitrag zahlen muss und man die eingezahlten Beiträge zu einem gewissen Prozentsatz von der Steuer absetzen kann. Des Weiteren ist sie pfändungssicher und wird auch nicht auf das Einkommen angerechnet, sollte man mal Hartz IV beantragen müssen. Neben den zahlreichen Vorteilen, sollte man aber nicht blind eine Rürup Rente abschließen, ohne die möglichen Nachteile zu kennen. Welche dies sind, erfährt man in diesem Fachartikel. Weitere Vorteile und für wen es sich wirklich lohnt eine Rürup Rente abzuschließen, findet man auf http://ruerup-rente.net/

 

Keine Einmalauszahlung

Wie bereits erwähnt, ohne alle Vor- und Nachteile zu kennen sollte man nicht so einfach eine private Rentenversicherung wie die Rürup Rente abschließen. Zwar ist die Rürup Rente jederzeit kündbar, doch ist es sinnvoller sich nur einmal für eine Rente zu entscheiden und mit dieser Entscheidung zu leben, da einem sonst Geld verloren gehen kann. Einer der größten Nachteile der Rürup Rente ist die nachgelagerte Versteuerung während der Auszahlungsphase. In diesem Jahr müssen 66 Prozent der ausgezahlten Beträge versteuert werden. Die Zahl erhöht sich jedes Jahr um zwei Prozentpunkte, bis 2040 die kompletten Auszahlbeträge versteuert werden müssen. Anders als bei der Riester Rente kann mit Rentenbeginn nicht eine größere Summe beansprucht werden. Auch eine komplette Einmalauszahlung ist nicht möglich. So entgeht einem die Chance das Geld gewinnbringender anzulegen. Die Rürup Rente wird ab dem 62. Lebensjahr monatlich als Leibrente ausbezahlt.

 

Keine Garantiezeit

Ein weiterer großer Nachteil ist, dass es keine Garantiezeit während der Auszahlungsphase gibt. Das bedeutet, stirbt der Versicherungsnehmer, verfällt das restliche Kapital. Um dies zu umgehen kann allerdings eine Hinterbliebenenrente für den Ehepartner abgehschlossen werden, der in diesem Fall die restlichen Beträge monatlich ausbezahlt bekommt. Als abhängig Beschäftigter sollte man ganz genau rechnen, ob sich die Rürup Rente für einen lohnt, denn auch wenn die Steuervorteile in der Ansparphase für Selbstständige und Freiberufler sehr profitabel sind, muss man als abhängig Beschäftigter noch die Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile der gesetzlichen Rentenversicherung zum Höchstbetrag der Sonderausgaben hinzurechnen. In manchen Fällen lohnt eine Rürup Rente dann nicht mehr.

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