Mit einer Wäschespinne Energie sparen

Je mehr das Bestreben und die Notwendigkeit, Energie zu sparen, ins öffentliche Bewusstsein gelang, desto mehr suchen Menschen kostengünstige Alternativen, um ihre Wäsche zu trocknen.

Denn der Wäschetrockner erledigt seine Dienst zwar zuverlässig, verursacht aber nicht nur bei der Anschaffung Kosten, sondern eben auch durch seinen kontinuierlichen Energieverbrauch.

Neben den bekannten Wäscheständern rücken in diesem Zusammenhang die klassischen Wäschespinnen in den Vordergrund. Sie helfen beim natürlichen und effizienten Wäschetrocknen im Garten oder im Keller.

Dennoch sind immer noch einige Fehleinschätzungen bezüglich dieser Haushaltshilfe weit verbreitet, viele Vorteile sind noch nicht bekannt.

 

Vorteile einer Wäschespinne:

  1. Einmalige Anschaffung und Installation
  2. Großes Fassungsvermögen
  3. Leicht zu warten
  4. Ergonomische Modelle belasten den Körper weniger
  5. Luftgetrocknete Wäsche duftet besser
  6. Geld sparen: keine laufenden Energiekosten beim Wäschetrocknen

 

Und was ist mit den Kosten?

Je nach Größe variieren die Preise bei der Anschaffung deutlich. Meist kostet eine handelsübliche  Wäschespinne für den Haushalt zwischen 40-200 Euro.

Diese große Spanne liegt im Umfang, der Qualität des Materials und den möglichen Extras begründet. Pro 10 Metern Leinenlänge bringt man ungefähr eine Waschmaschinenladung unter. Große Wäschespinnen verfügen über eine Leinenlänge von 60 Metern (= sechs Waschmaschinenladungen) und helfen dadurch vor allem Großfamilien weiter.

Je umfangreicher und anspruchsvoller das Produkt, desto mehr Extras bieten die Modelle: Einfache Aufspannhilfen ermöglichen z.B. auch nicht so kräftigen Menschen die leichte Bedienung. Weitere Features sind:

  • Integrierte Schutzhülle
  • Höhenverstellbarkeit
  • Extras wie beiliegende Kleiderbügel
  • Automatischer Leinenzug
  • Hilfen beim Ausbreiten und Einklappen

Moderne Wäschespinne

Moderne Wäschespinnen passen sich durch diese Extras an den Benutzer an, sodass lästiges Bücken oder eine umständliche Reinigung oft entfällt.

Sie sind somit von allen Menschen – ob alt oder jung, stark oder schwach – zu bedienen und stellen somit mehr als ein paar Leinen im spinnenartigen Design dar. Es sind mittlerweile High-Tech-Produkte.

Wann kann  man die Wäsche draußen trocknen?

Es klingt überraschend: Immer dann, wenn es nicht regnet. Natürlich helfen Sonnenschein und warme Temperaturen, um die Trockenzeit sehr kurz zu halten,  aber selbst bei Frost trocknet die Wäsche auf einer Wäschespinne wegen der geringen Luftfeuchtigkeit gut und zügig.

Warum? Sie gefriert erst und anschließend geht das Eis ohne Umweg in den gasförmigen Zustand über – die Wäsche wird bei Minustemperaturen trocken.  Der Prozess nennt sich Sublimation.

Besonders hilfreich ist dabei ein leichter Windzug. Diese Luftbewegung sorgt auch dafür, dass die getrocknete Wäsche so ungemein frisch und angenehm riecht.

Einsatz das gesamte Jahr möglich

Fazit: Eine Wäschespinne hilft das gesamt Jahr dabei, die Wäsche energiesparend und damit kostendämpfend zu trocknen.  Je nach Größe des eigenen Haushalts und Menge der anfallenden Wäsche, sind unterschiedlich große Modelle nützlich, sodass ein Vergleich hilft. Ergonomische Modelle unterstützen zudem Menschen, die körperliche Beschwerden haben oder vermeiden möchten.

 

One Response to “Mit einer Wäschespinne Energie sparen”

  1. Walter says:

    Hallo Justus, danke für die ausführliche Beschreibung. Ich habe leider nicht den Platz bei mir um eine Wäschespinne auzustellen bzw. ich besitze keinen Garten dafür. Weisst Du ob es auch Modelle für den Balkon gibt?

    Danke
    Walter

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