Der Aufsperrdienst kommt nie wirklich zur Ruhe

Im Leben können einige Missgeschicke passieren. Viele davon sind lediglich peinlich und zudem kostspielig. Verliert oder vergisst man irgendwo den Haustürschlüssel, dann kann es oft sehr unangenehm für einen werden. Nach einer harten Nachtschicht oder nach einer langen durchzechten Nacht nicht problemlos in die Wohnung gelangen zu können ist äußerst lästig. Da regt sich auch ein sonst beherrschter Bürger schon mal gerne richtig auf.

 

Der Aufsperrdienst in den Großstädten kommt nie wirklich zur Ruhe. In der Zentrale klingelt das Telefon förmlich pausenlos. Viele in Not geratene Menschen wenden sich an den Schlüsselnotdienst, denn allein ist man ohne Gewaltausübung meist nicht in der Lage, die verschlossene Tür zu überwinden. Die Einbrecher arbeiten nach demselben Prinzip wie die Schlüsselnotdienstmänner. Es muss leise vor sich gehen, damit anliegende Nachbarn nicht gestört werden, und es muss schnell gehen. Zudem sind die Schlüsselfachkräfte auch immer darauf bedacht, an Tür und Rahmen keine Materialschäden zu verursachen.

 

Ein Aufsperrdienst öffnet aber nicht nur verschlossene Wohnungs-und Haustüren, das Fachpersonal eines Aufsperrdienstes öffnet auch Tresore und Autos. Vor allem die zerstörungsfreie Tresoröffnung wird häufig praktiziert. Zum Aufsperrwerkzeug gehört immer ein Dietrich. Wer sich wie auch immer ausgesperrt hat, der sollte es vermeiden sich zu sehr aufzuregen. Das macht einen bei den Anrainern und Nachbarn nur unbeliebt.

 

Der Aufsperrdienst ist 24 Stunden im Einsatz und das jeden Tag das ganze Jahr über. Die Rechnung wird dem Betroffenen ausgehändigt, es muss jedoch im Normalfall immer sofort in bar bezahlt werden. Je nach Dauer des Einsatzes kann dieses Missgeschick ganz schön teuer werden. Das Öffnen einer Wohnungstür ohne Beschädigung bezeichnet man im Fachjargon als Lockpicking. Somit erspart sich der Ausgesperrte die Behebung von Materialschäden. Es gibt in vielen Situationen eine Lösung, die bestmögliche ist, sofort die richtige Hilfe anzufordern. Die Schlüsselmänner müssen nur die Adresse kennen und den Namen des Ausgesperrten, dann kann der Einsatz erfolgen.

 

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