Lasst die Party beginnen

Nachdem unsere Geburtstagsfeier eine Überraschung sollte, haben wir als Organisatoren dieses Ereignisses unserem Jubilar natürlich nichts verraten. Schon gar nicht von der Partyband, die wir extra für ihn gebucht hatten. Wir waren sehr zuversichtlich, obwohl man ja nie wissen kann, wie sich eine Partyband dann wirklich verhält.

Eins war schon mal sicher. Unser Trio war auf keinen Fall zu laut. Das war uns sehr wichtig, da unser Freundeskreis noch Gehör geschädigt von der letzten Party war, und wir keine Lust hatten, uns dem nicht entziehbaren Schallpegel hinzugeben. Wir wollten feiern, singen und tanzen. Und das mit unserer Partyband gemeinsam.

Pünktlich waren sie ja, die drei Musikanten, jedoch waren wir schon einigermaßen überrascht, als wir vergeblich das Schlagzeug suchten, und stattdessen nur einen Holzkasten vor fanden, mit dem angeblich auch gut Groove erzeugen läßt. Die zwei anderen hatten jeweils eine Gitarre und alle drei würden singen, was uns sehr freute, denn dann stieg die Wahrscheinlichkeit, daß einige Gäste miteinsteigen würden. Möglicherweise erst bei erhöhtem Alkoholspiegel, aber das gehörte ja sowieso dazu.

Und siehe da! Dieser Holzkasten, genannt „Cajon“ ließ tatsächlich keine Fragen offen. Die Jungs unserer Partyband hatten ihn da und dort mit Mikrophonen verstärkt, und das selbstgebaute Instrument aus Brasilien schlug voll auf unserer Party ein. Fast alle Gäste wollten damit auch einmal spielen, und so wurde es schnell zu einem intimen freundschaftlichen Kreis, der auf Teufel komm raus die „alten Hadern“ zum Besten gab.

Und so kam es, daß unsere Party ein voller Erfolg wurde. Durch das Einbringen der Cajon wurde kein übermäßiger Schallpegel erreicht, und trotzdem bot unsere Partyband genug Möglichkeiten, in Songs einzutauchen und diese zu genießen.

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