Rote Rosen eine Telenovela der ARD

Wenn man sich die Fernsehlandschaft näher betrachtet, wird man immer wieder feststellen, dass es immer mehr sogenannte Seifenopern gibt. Schon vor einiger Zeit ist man von dem doch etwas zwiespältigen Begriff Seifenoper abgegangen und nennt diese täglichen Serien nunmehr Telenovas. Einige laufen mehr oder weniger erfolgreich, andere fallen, wie auch andere Sendungen den Einschaltquoten zum Opfer. Eine gute und erfolgreiche Telenovela steht und fällt über das Autorenteam, denn ein Autor allein kann den Stoff, der in einer Woche gedreht wird kaum bewältigen. Zum anderen muss die Geschichte schlüssig beim Publikum ankommen und auch noch spannend sein. Kann man sich sogar noch mit einer der Hauptdarsteller identifizieren, ist ein Erfolg fast schon vorprogrammiert.

Im November 2006 startete die ARD in Zusammenarbeit mit dem Schweitzer Fernsehen eine neue Telenovela mit dem Namen Rote Rosen. Im Gegensatz zu manch anderen Serien wurde hier die Handlung nicht in eine fiktive Stadt verlegt, sondern man hat sich für die Handlung Lüneburg ausgesucht. Manch einer wird daher vielleicht auch einiges Bekanntes im Film wiedererkennen und ganz nebenbei gewinnt auch die Stadt noch mehr an Bekanntheitsgrad. Eine willkommene Werbung für die Touristik. Auch hier wird, wie in anderen Telenovas auch, viel Wert auf die einzelnen Charaktere und ihre Verbindungen gelegt. Im Mittelpunkt stehen die Bewohner des Rosenhauses und das Personal sowie die Leitung des Hotels Drei Könige. Auch eine Klinik ist mit in die Handlungsstränge eingebunden. Diese Konstellation erlaubt es natürlich nun die verschiedensten Situationen und Szenarien aufzubauen, um die Serie immer wieder unter Spannung zu halten. Der Erfolg dieses Konzeptes hat den Autoren Recht gegeben, denn es sind schon 1340 Episoden in Form von acht Staffeln abgedreht worden. Dass sich natürlich in diesen vergangenen fünf Jahren auch die Charaktere geändert haben und auch neue hinzugekommen sind, hat dieser Telenovela nicht geschadet. Manchmal ist es sogar gut, wenn frischer Wind in die Telenovela getragen wird.

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