Superlative: Die größten Goldmünzen der Welt

Die Verbindung des Menschen zum Gold ist alt und beständig. Gold hat die Menschen immer schon fasziniert und ihnen Gründe gegeben, das eigene oder das Leben anderer aufs Spiel zu setzen.

Das farbige Edelmetall steht für Begehrlichkeit und Sicherheit, als Schmuckstück und als Zahlungsmittel bereits im sechsten Jahrhundert vor Christus. Seine Reputation hat das Gold nie verloren, noch heute liegen in den Tresoren der Zentralbanken die Währungsreserven in Form von Gold. In Zeiten schwächelnder Währungen und regelmäßiger Verluste an den Aktienmärkten hat der Run auf das Gold in den letzten Jahren wieder gezeigt, wie wenig dessen Glanz verblasst ist. Gold hat eine starke Präsenz, physisch wie psychisch, unabhängig von seinem aktuellen Marktpreis.

Die größte Goldmünze der Welt kommt aus Perth Mint

Unübersehbar sind auch die größten Goldmünzen der Welt. Als Zahlungsmittel sind die „Münzen“ nicht geschaffen worden, obwohl das Zahlen mit ihrem Nennwert möglich wäre. Er steht aber bei den beschriebenen Münzen in keinem Verhältnis zu dem Wert, der an Gold in das Hartgeld geflossen ist. Zwischen 5 und 55-mal höher ist der reine Goldwert gegenüber dem Nennwert bei den Großmünzen. Die aktuell größte und schwerste Goldmünze der Welt stammt aus der westaustralischen Prägeanstalt Perth Mint. Sie geht mit einer Tonne Feingoldgehalt an den Start. Ein Vergleich zu einer Krügerrand Goldmünze mag das Ausmaß des Kolosses verdeutlichen: Die Krügerrand 1/4-Feinunzenmünze ist in etwa so groß wie eine Ein-Euro-Münze. Sie hat einen Feingoldgehalt von 7,776 Gramm bei einem Durchmesser von 22 Millimetern und einer Dicke von 1,8 Millimetern. Ausnehmend geringe Werte im Vergleich zu den 80 Zentimetern Durchmesser und der Dicke von 12 Zentimetern des australischen Goldstücks mit Königin Elisabeth auf der Vorderseite und dem Red Kangoroo auf der Rückseite.

Maple Leaf aus Kanada

Seit Ende 2011 müssen sich die zuvor größten Goldmünzen der Welt mit den Plätzen begnügen. Mit der 100-Kilogramm-Version sicher kein Leichtgewicht, ist der Gold Maple Leaf aus Kanada als Zahlungsmittel wegen seiner 53 Zentimeter Durchmesser bei immerhin noch drei Zentimeter Dicke eher unhandlich. Wie seine kleineren Brüder ebenfalls ziert auch ihn das wunderschöne Ahornblatt auf der Vorderseite und Königin Elisabeth auf der Rückseite.

Der Big Phil aus Österreich

Nur wenig steht dem der Big Phil aus Österreich nach. Mit 37 Zentimetern im Durchmesser und gut drei Zentimeter dick, ist er ebenfalls in keinem Portemonnaie unterzubringen. Zumal diese drittplatzierte Münze rund 31,1 Kilogramm Gold auf die Waage bringt. Instrumente der Wiener Philharmoniker sind auf der Rückseite arrangiert; auf der Vorderseite ist, wie bei den kleineren Sammlerstücken, die Orgel des Wiener Musikvereins präsent.

Weitere Goldmünzen und Informationen über die Numismatik finden Interessierte bei MDM: http://www.mdm.de/

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