Welche Möglichkeiten gibt es bei der Hausfinanzierung?

Ein neuer Test der Stiftung Warentest (Finanztest Ausgabe 08/2013) zeigt, dass es in vielen Regionen günstiger ist, ein Haus zu kaufen als ein Leben lang zur Miete zu wohnen. Doch selbst die günstigsten Immobilienpreise helfen wenig, wenn die Hausfinanzierung nicht steht oder schlecht durchdacht ist. Verbraucher sollten sich daher rechtzeitig Gedanken machen, wie sie ihr Haus finanzieren wollen.

Hausfinanzierung: Verschiedene Möglichkeiten nutzen

Mit einer gut durchdachten Hausfinanzierung kann der Traum vom Eigenheim leicht realisiert werden. Ein aktueller Test von Stiftung Warentest zeigt, dass sich der Hauskauf zurzeit lohnt. Im Frankfurt am Main zahlen zum Beispiel Hauskäufer langfristig weniger für ihr Eigenheim als Mieter, die ein Leben lang zur Miete wohnen.

Mit dem eigenen Haus oder der eigenen Wohnung verschaffen sich Eigentümer nicht nur Freiheit, sondern sorgen auch für das Alter vor. Für die Hausfinanzierung gibt es dabei verschiedene Wege. Die beste Hausfinanzierung stellt dabei meist eine Kombination aus mehreren Möglichkeiten dar

Bausparvertrag: Die klassische Form der Hausfinanzierung

Wie Menschen am besten ihr Haus finanzieren, muss immer von Fall zu Fall betrachtet werden. Für manche eignet sich etwa das sogenannte Annuitätendarlehen. Dabei zahlen die angehenden Hausbesitzer den Kredit mit konstanten Raten ab. Während der Laufzeit steigt der Tilgungsanteil, der Zinsanteil fällt.

Eine andere Möglichkeit stellt das Darlehen mit endfälliger Tilgung dar. Dabei werden während der Laufzeit nur die Zinsen gezahlt. Der Kredit selbst wird erst ganz zum Schluss komplett zurückgezahlt. Die bekannteste Variante der Hausfinanzierung stellt der Bausparvertrag dar. Bis den Bausparern das Bauspardarlehen bewilligt wird, zahlen sie monatlich Beiträge in den Vertrag ein.

Übersicht und Erläuterungen zu diversen Darlehensarten

Haus finanzieren ohne Eigenkapital: Riskant, aber möglich

In der Regel gilt: Je höher das Eigenkapital ist, desto günstiger lässt sich auch das Haus finanzieren. Doch wer nicht genügend Rücklagen hat und sofort das Bauvorhaben oder den Hauskauf starten will, kann auf eine Hausfinanzierung ohne Eigenkapital zurückgreifen. Bei der Vollfinanzierung gibt die Bank einen Kredit für den kompletten Preis des Hauses. Diese Fremdfinanzierung lässt sich das Kreditinstitut jedoch gut bezahlen. Verbraucher müssen mit deutlich schlechteren Konditionen im Vergleich zu einer Finanzierung mit Eigenkapital rechnen. Nur wer sich sicher ist, die hohen Raten wirklich zahlen zu können, sollte sich für diese Form der Hausfinanzierung entscheiden.

Welche Möglichkeiten es zur Hausfinanzierung noch gibt und wie der Staat dabei helfen kann, finden Interessierte hier: http://haus-finanzieren.org

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