Candida- der winzige sprossenbewirkende Gegner im kraftlosen Organismus

Sie tragen Namen wie Candida albicans, brumptii, catenolata, intermedia, krusei oder auch tropicalis und erklingen damit gefahrlos, ja geradezu knuffig. Aber hiervon sollte man sich in keinster Weise beirren lassen. Dahinter stecken viele Varianten von Hefepilzen, welche dem menschlichen Körper unter gewissen Voraussetzungen äußerst beeinträchtigen können.

 

Hefepilze leben normalerweise an warmen nassen Orten und fühlen sich deshalb vor allem auf Wasch- und auch Spüllappen, Schwämmen, sowie Nagel- oder auch Zahnbürsten wohl. Grundsätzlich sollte sich ein heiler Organismus immer gut entgegen diese Arten von Pilzinvasionen sichern. Sollte jedoch, wegen von falscher Ernährung, viel Stress oder als störende Nebenwirkung einer Antibiotikatherapie, das relevante Abwehrsystem geschwächt sein, sieht die Sache etwas problematischer aus. Hierbei ist es möglich, dass sich die Pilze in der Darmflora, im Bereich von Fingern und Zehen, den Nägeln, Augen, Zähnen oder auch in der Flora der Geschlechtsorgane niederlassen. Äußerst unschön äußert sich für Damen der s.g. Scheidenpilz.

 

Das aller erste auftretende Symptom bei einem solchen Vaginalpilz, bereits direkt nach dem ansteckenden Geschlechtsakt, ist leichter juckender Reiz, gefolgt von einem klassischen weiß- gelben bröckligen Ausfluss. Solch einer könnte zu entzündeten Schamlippen und einem Brennen selbst beim Urinieren führen. Dieser Hefepilz kann unter Umstände ebenfalls auf den Darm übergreifen und führt in dem Fall zu einer bekannten Magen- Darm- Verstimmung. Möglich ist zudem ein Erscheinen des Hefepilzes ohne dass spezifische Symptome erscheinen. Umso relevanter ist die zeitige Krankheitserkennung durch den Gynäkologen. Suchen Sie ihren Gynäkologen geregelt auf, damit er eine vorhandene Erkrankung durch den Vaginalpilz bemerken und fachgerecht versorgen kann. Umso eher ein fachlicher Resultat feststeht, desto besser lässt sich diese Inflammation wieder verbannen.

 

Wie bei vielen Pilzinfektionen ist auch bei dem Scheidenpilz eine umgehende Nahrungsaufnahmeumstellung wichtig, bei solch einer wird vollständig auf Glukose und auch Weißmehllebensmittel verzichtet. Dafür ernährt man sich basenreich, d.h. sehr viel Obst, Gemüse aber auch Sojaartikel. Einige Damen setzen auf rezeptfreie Zäpfchen aus der heimischen Apotheke und unterstützen diese Therapie mit der sogenannten Joghurtbehandlung. Ebenfalls besteht die Option einer homöopathischen Methode genauso wie die Möglichkeit einer Aroma- oder Phytotherapie. Sinnvoll ist außerdem eine medizinische Untersuchung des Partners. Weitere Informationen erhalten Sie z.B. bei www.vagiquick.de.

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