Kopfsache Gesundheit

Kopfsache Gesundheit

Wissenschaftler sind sich einig, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Organismus und Psyche existiert. Belastende Situationen, wie eine hohe Arbeitsbelastung, Besorgnis um nahestehende Personen oder ein eskalierender Streit, haben nachweisbare körperliche Auswirkungen zur Folge. Angst verursacht Herzrasen, die Hände schwitzig werden oder löst Magen-Darm-Beschwerden aus.
Wenn die Belastungssituation bloß vorrübergehend besteht, sind die physischen Symptome eine gesunde und sinnvolle Reaktion und klingen schließlich von selbst wieder ab. Ein erhöhter Adrenalinspiegel hilft bei der Konzentration und steigert die Leistungsfähigkeit kurzfristig. Hält die Anspannung an, bilden sich die Symptome nicht mehr selbständig zurück und es formen sich krankmachende andauernde Gesundheitszustände wie ein zu hoher Blutdruck, Rückenschmerzen oder Magengeschwüre
Der Volksmund kennt unterschiedlichste Redewendungen, die diese Mechanismen treffend benennen So lässt der unfreundliche Mitarbeiter einem die „Galle hochkommen“, die Jugendliebe hat einem „das Herz gebrochen“ oder die Verantwortung lastet „schwer auf den Schultern“.
Aber auch positive Gefühle haben Auswirkungen auf Körperfunktionen. Das ungekünstelte Lachen ist eine nicht bewusst steuerbare physiologische Auswirkung eines erheiternden Ereignisses. Es regt die Funktion der Lungen und den Puls an und soll außerdem eine schmerzlindernde und beruhigende Wirkung haben. Insbesondere die Oberschenkel- und Beckenmuskulatur entspannt sich beim Lachen, weshalb wir sprichwörtlich „vor Lachen umfallen“ und uns „in die Hosen machen“.
Ebenso ist eine gegenläufige Beeinflussung der Emotionen durch den Körper ausgewiesen.
Der entspannende Effekt des Lachens wird in manchen indischen Haftanstalten mittels Lachyoga zu Nutze gemacht. Das Imitieren der typischen Atem- und Bewegungsabfolgen beim Lachens soll das Aggressionspotential der Häftlinge nachweislich vermindern.
Auch Depressionen und Stresssymptome werden wirksam mit Entspannungsübungen wie progressiver Muskelentspannung, Gymnastik und Ausdauersport behandelt.
Selbst durch eine bewusste Körperhaltung kann das Wohlbefinden verändert werden.
Neurofeedback ist eine Therapieform, die diese psychophysiologischen Zusammenhänge zur Heilung von Krankheiten nutzt.
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Das Gehirn veranlasst alle Ereignisse im Körper und somit auch die psychischen Reaktionen darauf.
Mittels moderner Neurofeedback-Geräte sind Gehirnströme messbar und werden in Form von Graphiken oder Tönen sichtbar gemacht dargestellt. So kann ständig aktuell aufgezeigt werden wie wach, entspannt und aufmerksam eine Person ist. Dies hat zur Folge, dass Auslöser und Auswirkungen von Stress schneller erkannt werden. Der Patient wird von einem speziell ausgebildeten Therapeuten begleitet und entwickelt seine Möglichkeiten der Selbstregulation, in dem er lernt auf die Neurofeedbacks zu reagieren. Der Betroffene kann so belastende Situationen verringern und durch Entspannung gezielt die krankheitserregenden Auswirkungen vermindern. Angewendet wird diese Methode derzeit in der Behandlung von chronischen Schmerzleiden, Herz- und Kreislauferkrankungen, Schlafstörungen, Aufmerksamkeitsstörung, Hyperaktivität, Tourette-Syndrom, Angststörungen, Depressionen, Schizophrenie und Epilepsie.

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