Alkoholkrankheit

Die Alkoholkrankheit ist in unserer Gesellschaft sehr weit verbreitet. Es gibt viele Millionen Menschen, die bereits alkoholkrank sind oder alkoholgefährdet sind. Viele der betroffenen Menschen müssen es selbst nicht, wie weit ihr Alkoholkonsum als gefährlich und grenzwertig eingeschätzt werden sollte. Viele Menschen sehen das als normal an, jeden Abend ihr sogenanntes Feierabendbier oder ein oder zwei Gläser Wein zur Entspannung zu trinken. Sie sehen es als ihr tägliches Ritual an, weil sie damit den Tag ausklingen lassen möchten und glauben, dann besser schlafen zu können.
Gerade der zweite Punkt lässt darauf schließen, dass der Alkohol nicht wegen dem Geschmack, sondern wegen der bewusstseinsverändernden Wirkung getrunken wird. Der Alkohol wird bewusst eingesetzt, weil dadurch scheinbar ein besseres einschlafen möglich ist.
Jeder sollte sich daher fragen, warum der Alkohol trinkt. Kein heutiger Alkoholiker hat sich bewusst in die Alkoholkrankheit getrunken. Jeder hat einmal mit dem ersten Glas Bier oder Wein, einem anderen alkoholischen Getränk, angefangen.
Die Alkoholkrankheit ist eine sich einschleichende Erkrankung, wo keiner genau sagen kann, wann der Übergang vom Genusstrinker zum Alkoholiker sich vollzieht.
Dann unserer Gesellschaft zu jeder passenden und auch unpassenden Gelegenheit, zu jeder Tageszeit und zu jedem Anlass Alkohol getrunken wird, können viele Menschen nicht verstehen, wie gefährlich regelmäßiger Alkoholkonsum ist.
Heute gibt es in fast jeder Familie einen Betroffenen der Alkoholkrankheit oder zumindest jemanden, der ein Alkoholproblem hat. Oft wird dieses Alkoholproblem von den Familienangehörigen und Bekannten verharmlost, weil sie es sich selbst nicht eingestehen wollen und auch den Anschein nach außen hin wahren wollen. Hilfe wird oft erst dann gesucht, wenn die Schwelle zur Alkoholkrankheit bereits überschritten ist. Dann gibt es für den alkoholkranken kein Zurück mehr. Durch die Alkoholkrankheit eines Familienangehörigen ist dann die ganze Familie betroffen. Eine Änderung kann meist erst dann vollzogen werden, wenn der Betroffene selbst zur Einsicht gelangt ist und sich eingestanden hat, dass er oder sie alkoholkrank ist. Dieses Eigenerkenntnis fällt jedoch vielen betroffenen Menschen schwer. Oft wird sich ein Beispiel angenommen, dass andere Menschen noch viel mehr Alkohol trinken, sie selbst ja noch relativ wenig trinken und deshalb keine Alkoholkrankheit haben können.
Ein Leben ohne jeglichen Alkoholkonsum, der für alkoholkranke Menschen der Ausweg ist, können sich die meisten nicht vorstellen und sehen die Abstinenz als Verzicht an.
Verzicht bedeutet aber immer, dass ich gerne mein altes Leben zurückhaben möchte, also wieder normal trinken möchte. Da dies aber nicht möglich ist, drehen sich viele Betroffene der Alkoholkrankheit im Kreis, weil sie die Notwendigkeit zur Abstinenz noch nicht eingesehen haben.
Die Rückfallquote von Menschen, die versucht haben sich ein alkoholfreies Leben aufzubauen, ist sehr hoch. Nur wenige Menschen schaffen es, den notwendigen Nüchternheit zu veränderlichen. Er Weg bis zu den Gedanken “ich brauche den Alkohol nicht mehr, um glücklich zu leben” ist ein langwieriger Prozess, der sich über viele Jahre hinziehen kann. Viele Lebensveränderungen sind erforderlich, wie zum Beispiel der Aufbau eines alkoholfreien Umfelds und neue Interessen zur Freizeitgestaltung, die aber eben nicht als Verzicht angesehen werden dürfen, sondern als Lebensbereicherung ihr ein neues Leben ohne Alkohol möglich machen.

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One Response to “Alkoholkrankheit”

  1. neontrauma says:

    Hallo,

    ein paar weniger Grammatik- und Rechtschreibfehler würden dem Artikel gut tun -
    “Nur wenige Menschen schaffen es, den notwendigen Nüchternheit zu veränderlichen”…

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