Wenn’s zwickt und zwackt: Das Alter

Es ist eine leidliche und doch wohl unvermeidbare Erfahrung. Mit zunehmendem Alter lassen die Sinne ein wenig nach. Das Augenlicht wird ein wenig schwächer und braucht tägliche Schonung. Das Gehör lässt nach. Die . Knochen zwicken und zwacken und so manches mehr wird beschwerlicher. Was früher kein Problem war und sich ohne Weiteres bewältigen ließ, mag heute eine Hürde gewaltigen Ausmaßes sein. Ein klassisches Beispiel ist das Treppensteigen. Früher „stieg“ man einfach die Treppe hinauf. Heute „erklimmt“ man die Stufen einzeln. Problematisch ist vor allem das steigende Risiko bei Gebrechlichkeit und wackeligen Beinen.

Die Treppe hinunterzupurzeln ist nie ein Vergnügen und immer schmerzhaft. Im Alter ist es ein lebensgefährliches Risiko, das man nicht eingehen solle. So mancher denkt daher beim Anblick seiner Treppe hinauf ins Schlafzimmer: „Herrje. Ohne Treppenlift wird das schwer.“ Wer sich dabei erwischt, der sollte mal über die Möglichkeit nachdenken, sich tatsächlich ein solches Gerät einbauen zu lassen. Sicherheitsvorkehrungen sind für Betagte das A und O. Manche lassen sich einfach und ohne Kostenaufwand umsetzen. Andere – und da wird das Einbauen eines Liftes dazugehören – sind mit größeren Kosten und höherem Aufwand verbunden. Nichtsdestotrotz ist es eines der notwendigen Übel. Viele äußern sich positiv darüber, wie sich ein Treppenlift auf ihre Lebensqualität ausgewirkt hat. Keine Angst mehr vor den Treppen haben zu müssen, das war für sie alle Mühe wert. Es lohnt sich auch, sich im Voraus ausreichend zu erkundigen. Die Krankenkasse sollte wenigstens einen Teil der Kosten übernehmen. Die Finanzierung eines solchen Vorhabens sollte nicht auf die leichte Schulter genommen, aber auch nicht vorschnell als „nicht machbar“ abgetan werden.

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