Tipps beim Kauf eines Ergometers

Was sollte man beim Kauf eines Ergometers beachten?

Ein Ergometer ist ein ideales Trainingsgerät für den Hausgebrauch. Besonders in den kalten und nassen Jahreszeiten, wenn man nicht in der freien Natur Radfahren oder Laufen gehen kann, empfiehlt sich die Anschaffung eines Ergometers.

Bevor man sich für ein Modell entscheidet, ist es wichtig, dass man sich Gedanken darüber macht, welche Art von Ergometer man haben möchte. Der Markt bietet eine große Auswahl, so dass man sich vorab ausgiebig über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Ausführungen informieren sollte. Das wichtigste Kriterium, auf das man achten sollte, ist die optimale Eichung.

Der Widerstand, den man einstellt, darf nur 10% vom tatsächlichen Widerstand abweichen. Bei einem Ergometer in Form eines Laufbandes sollte man darauf achten, das eine gute Dämpfung vorhanden ist. Eine wichtige Funktion, die vorhanden sein sollte, ist die Veränderung der Steigung.
Bei einem Crosstrainer ist der Beinabstand ein wichtiger und zu beachtender Punkt.

Ist der Abstand zu groß, werden die Gelenke zu stark belastet.
Bei einem Fahrrad-Ergometer sollte man auf die Schwungmasse achten. Diese sollte mindestens 9 Kilogramm betragen, damit ein störungsfreier Rundlauf möglich ist. Weiterhin ist ein Induktionsbremssystem zu empfehlen.

Für wen eignet sich ein Ergometer?

Ergometer sind im Grunde genommen für jeden geeignet, der den Wunsch hat, sich sportlich zu betätigen. Es fördert den Muskelaufbau, die Kondition und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Vor allem bei Menschen mit Gelenkproblemen ist ein Ergometer zu empfehlen. Da auf dem Sattel das Gewicht keine Rolle spielt, ist es auch für übergewichtige Menschen geeignet. Wichtig ist eine gerade Sitzhaltung und die optimale Einstellung von Sattel und Lenker.

Welche Bauarten gibt es?

Es gibt Fahrrad Ergometer, Recumbent-Bikes, Spin-Räder, Laufbänder, Ruder-Ergometer und Stepper.

Der Fahrrad Ergometer ist der bekannteste und wird häufig für die Aufwärm- und Abkühlphasen beim Krafttraining genutzt. Auch Kliniken und Praxen, die sich auf die Rehabilitation spezialisiert haben, nutzen Fahrrad-Ergometer.

Bei einem Recumbent-Bike befindet sich der Sportler in einer halb liegenden Postion, was vor allem für Menschen mit Beschwerden im Lendenwirbelbereich zu empfehlen ist.

Spin-Räder eigenen sich für aktivere Sportler, die Wert auf einen höheren Kraftaufwand legen. Durch die große Schwungscheibe wird mehr Energie verbraucht und das Training ist effektiver.

Laufbänder sind ein guter Ersatz oder Ergänzung für das normale Lauftraining. Besonders im Winter kann man damit in den eigenen 4 Wänden seine Kilometer laufen und die Ausdauer trainieren.

Mit einem Ruder-Ergometer kann man seine Arm- und Schultergürtel-Muskeln effektiv aufbauen.

Am wenigsten Platz nimmt ein Stepper weg. Das Gerät simuliert das Treppensteigen und ist ein effektives Training für das Herz-Kreislaufsystem. Auch die Muskulatur im Bein- und Po-Bereich wird optimal trainiert.

Verbessert das Ergometer-Training die Gesundheit?

Ergometer eignen sich vor allem zum Aufbau von Muskeln. Möchte man auf der Waage Erfolge sehen, so kann das Ergometer-Training schnell frustrieren. Muskeln sind schwerer als Fett, wodurch die Waage gar nicht oder erst sehr spät weniger Gewicht anzeigen wird. Aber mehr Muskeln verbrauchen auch mehr Kalorien, was sich positiv auf eine Abnahme auswirkt. Das Training sorgt dafür, dass man insgesamt aktiver und leistungsfähiger wird, was sich schon am Morgen bemerkbar macht.

Welche Rolle spielt die Schwungmasse?

Die Bewegung auf einem Ergometer sollte harmonisch und nicht abgehackt sein. Ausschlaggebend hierfür ist die Schwungmasse. Je höher diese ist, desto runder sind die Bewegungen. Der Ergometer sollte mit einer Schwungmasse von mindestens 5 Kilogramm ausgestattet sein. Noch besser wären 9 Kilogramm.

Wo liegen die Unterschiede zum Heimtrainer?

Der Heimtrainer ist eher für Personen geeignet, die ihr Herz-Kreislaufsystem verbessern wollen. Das Gerät verfügt über weniger Technik und Funktionen. Der Widerstand ist nur in Stufen verstellbar. Bei einem Ergometer kann man verschiedene Leistungsparameter, wie Watt oder die Herzfrequenz vorgeben und messen. Das ist mit einem Heimtrainer nicht möglich. Weiterhin verfügt das Gerät über mehrere Trainingsprogramme. Auch im Bereich der Lautstärke schneidet der Ergometer deutlich besser ab. Das Gerät ist in der Lage, den Puls während eines Trainings zu messen und diese Werte in die Leistungserfassung mit einzubeziehen.

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